Orvraqix
Bürokorridor im Alltagsgeschäft eines Unternehmens

Haltung & Methodik

Unsere Überzeugung

Ein Gespräch über Arbeitsbedingungen ist kein Wettkampf. Es ist eine gemeinsame Suche nach einer Lösung, die für beide Seiten tragfähig ist. Diese Seite erklärt, worauf der Kurs methodisch aufbaut und wo seine Grenzen liegen.

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Verhandeln ist Alltagskompetenz, keine Charakterfrage

Manche Menschen wirken in Gesprächen selbstverständlicher als andere. Das liegt selten an angeborenem Talent, sondern meist an Übung und Struktur. Der Kurs geht davon aus, dass sich diese Struktur erlernen lässt, unabhängig davon, wie zurückhaltend oder direkt jemand von Natur aus auftritt.

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Warum wir auf Drucktechniken verzichten

Taktiken, die auf Überrumpelung oder künstlicher Dringlichkeit beruhen, erzeugen oft kurzfristige Zugeständnisse. Sie belasten aber die Zusammenarbeit danach. Wer im Team oder mit derselben Führungskraft weiterarbeitet, profitiert von einer Vereinbarung, die beide Seiten nachvollziehen können, statt von einem einmaligen taktischen Vorteil.

03

Was uns methodisch leitet

Die im Kurs vermittelten Prinzipien orientieren sich an etablierten Grundsätzen interessenbasierter Gesprächsführung: Sache und Person werden getrennt betrachtet, Interessen stehen vor starren Positionen, und Optionen werden gemeinsam entwickelt, bevor eine Entscheidung fällt. Diese Grundsätze sind kein geschütztes Verfahren, sondern eine in der Kommunikationslehre verbreitete Denkweise, die im Kurs auf konkrete Berufssituationen übertragen wird.

Ergänzt wird das durch Übungen zur Selbstbeobachtung: Wie reagiere ich, wenn ein Vorschlag abgelehnt wird? Wo neige ich dazu, vorschnell nachzugeben oder unnötig hart zu wirken?

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Umgang mit Machtgefälle

Nicht jedes Gespräch findet auf Augenhöhe statt. Ein Mitarbeitendengespräch mit der eigenen Führungskraft hat andere Dynamiken als ein Gespräch unter Kolleg:innen. Der Kurs thematisiert, wie sich Vorbereitung und Fragetechnik auch dann anwenden lassen, wenn die Ausgangspositionen ungleich verteilt sind.

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Grenzen des Ansatzes

Der Kurs ersetzt keine arbeitsrechtliche Beratung und macht keine Aussagen über den Ausgang eines konkreten Gesprächs. Er vermittelt eine Struktur zur Vorbereitung und Durchführung, das Ergebnis hängt weiterhin von der jeweiligen Situation, den beteiligten Personen und den betrieblichen Rahmenbedingungen ab.

Portrait der Kursleitung in einem Büro mit Holzvertäfelung

Kursleitung

Hintergrund der Kursleitung

Die Kursinhalte wurden von einer Fachperson mit Hintergrund in Kommunikationswissenschaft und mehrjähriger Praxis in Personal- und Mitarbeitendengesprächen entwickelt. Der Fokus liegt auf der Übertragung kommunikationstheoretischer Grundlagen in konkret anwendbare Übungen für den Büroalltag.

Begleitend fließen Rückmeldungen aus Workshops laufend in die Weiterentwicklung der Übungsformate ein, insbesondere zu Formulierungen, die in der Praxis als hilfreich oder eher hinderlich erlebt wurden.

Handschriftliche Notizen zur Gesprächsstrategie auf einem Tisch

Vorbereitung als zentrales Element

Ein großer Teil der Kursarbeit findet vor dem eigentlichen Gespräch statt: die eigene Ausgangslage strukturieren, mögliche Einwände vorwegnehmen, realistische Alternativen kennen. Diese Vorarbeit reduziert die Notwendigkeit, im Gespräch selbst spontan und unter Druck reagieren zu müssen.

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